Produktlexikon

Farben, Lacke und Lasuren

Farben, Lacke und Lasuren

Info:

Farben und Lacke bestehen aus Pigmenten (Farbstoffen), Lösemitteln, Bindemitteln sowie weiteren Zusätzen. Als Pigmente wurden früher häufig giftige Schwermetallverbindungen verwendet. Aber auch neue z.B. lösungsmittelfreie, Farben und Lacke enthalten Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel, die gesundheitsschädlich sein können.

Bringen Sie daher nicht mehr benötigte Produkte so schnell wie möglich zur SDK.

Vermeidung/Verringerung:

Benutzen Sie lösungsmittelfreie Wasserlacke, sowie für die Holzbehandlung natürliche Öle und Wachse. Vermeiden Sie lösungsmittelhaltige Farben. Nutzen Sie umweltfreundliche Farben und Lacke. Beachten Sie dazu die Hinweise auf www.clever-akafen.lu.

Verwertung/umweltgerechte Entsorgung:

Recycling der Metall- und Kunststoffverpackungen, Nutzung der Farb- und Lackreste als Ersatzbrennstoff.

Die SDK sammelt jährlich über 1000 to Altfarben ein, darunter nicht zu vernachlässigende Mengen an Innenwandfarbe. Generell sucht die SDK mit Hilfe des Instruments Ressourcenpotential immer nach Produktempfängern, die im Rahmen von modernen Recyclingprozessen Sekundärrohstoffe produzieren und somit praktische Kreislaufwirtschaft umsetzen. Bei den Altfarben war das aber bisher nicht möglich. Diese wurden bisher zu Ersatzbrennstoffen verarbeitet, welches gegenüber der früher üblichen Problemabfallverbrennung ein Fortschritt ist, aber ein Downcycling bedeutet und von daher noch nicht optimal ist. Peintures Robin in Useldange und die SDK zeigen mit RobinLoop nun wie es gelingen kann regionale Stoffströme zu schliessen.

Für RobinLoop werden primär bei Bürgern eingesammelte Altfarben zur Produktion von Recyclingfarbe genutzt. Zurzeit betrifft diese weisse Innenwandfarbe. Nach einer zweistufigen Qualitätskontrolle bei der SDK und Peintures Robin wird die Altfarbe zur Produktion neuer Farbe eingesetzt.

Wichtig! Nicht in den Restabfall!

SDK-Infoblatt

Ressourcenpotential (nicht über Peintures Robin)

Produktempfänger:

Produktempfänger:
Recyfuel, B-Engis
www.recyfuel.be

Flam fir entzündlech Feststoffer a Gasen

Ausruffzeeche fir irritéierend Substanzen (z.B. Atmungsreizung)

Kierpersilhouette fir schiedlech Substanze fir Gesondheet (z.B. Karzinogen)

Den doudege Bam a Fësch fir geféierlech Substanze fir Waasser

Holzschutzmittel sind Wirkstoffe, die dazu bestimmt sind, einen Befall von Holz oder Holzwerkstoffen durch holzzerstörende oder holzverfärbende Organismen zu verhindern oder einen solchen Befall zu bekämpfen. Unterschieden wird zwischen physikalischen und chemischen Holzschutzmitteln.

Zu den physikalischen Holzschutzmitteln gehören vor allem Lasuren, Öle und Wachse. Öle und Wachse sind Holzveredelungsmittel und schützen die Holzoberfläche in erster Linie vor Flecken, Schmutz, Staub und Kratzern.

Chemische Holzschutzmittel werden hauptsächlich zum vorbeugenden Schutz von Holzbauteilen gegen holzzerstörende Pilze und Insekten eingesetzt. Sie enthalten Wirkstoffe, die bei unsachgemässem Umgang besonders gesundheitsschädlich sind. Im privaten Bereich sind sie in der Regel oft nicht notwendig.

Nach dem Gebrauch sollen Verpackungen und Reste von Holzschutzmittel und verschmutzte Materialien unbedingt über die SuperDrecksKëscht® abgewickelt werden.

Die Verwertung bzw. Entsorgung der über die SuperDrecksKëscht® erfassten Holzschutzmittel geschieht wie folgt: Verpackungen von Holzschutzanstrichen, die keine Insektizide oder Fungizide enthalten, werden zusammen mit Verpackungen von Farben und Lacken bei der Fa. Nehlsen-Plump in Bremen verwertet. (www.nehlsen.de). Alle übrigen Abfälle werden in einer Hochtemperaturverbrennungsanlage bei der Fa. Indaver in Antwerpen entsorgt (www.indaver.com), wobei die erzeugte Energie weiterverwendet wird.

Holzschutzmittel

Detailléiert Informatiounen