Ressourcenpotential – Rückproduktion

Rückproduktionsanlagen werden traditionell anhand von Recycling- und Verwertungsquoten bewertet. Bei dieser Vorgehensweise werden ausschliesslich die Input-Ströme in einem Recyclingprozess berücksichtigt, weshalb Verwertungsquoten von > 90 % eher die Regel als die Ausnahme sind.

Logo Ressourcenpotential

Aufgrund dieser Sachlage sowie der Ressourcenstrategie der Europäischen Gemeinschaft und deren Mitgliedsstaaten hat die SDK ein Konzept entwickelt, das dem Ressourceneffizienz-Gedanken voll und ganz Rechnung trägt. Das Konzept der Ressourcenpotential-Zertifizierung von Rückproduktionsanlagen entspricht den Anforderungen der Norm DIN ISO 14024 und ermöglicht dahingehend eine transparente, nachvollziehbare, neutrale und produktbezogene Bewertung von Aufbereitungs-, Verwertungs- und Beseitigungsanlagen. Die Nutzung dieses Ressourcenindikators versetzt die Rückproduktionsanlagen in die Lage, die effektiven Mengen an rückgewonnen Rohstoffen sowie des energetisch genutzten Anteils aufzuzeigen und damit das Ressourcenpotential zur Einsparung von Primärressourcen zu visualisieren.

Für die Berechnung im Rahmen der Ressourcenpotential-Zertifizierung werden sowohl die Input- als auch die Outputströme berücksichtigt.

Ressourcenpotential – Rückproduktion- Beispiele

Vorteile der Ressourcenpotential-Zertifizierung von Rückproduktionsanlagen:

  • Transparente, nachvollziehbare, neutrale und produktbezogene Bewertung von Rückproduktionsanlagen
  • Aufzeigen der effektiven Mengen an rückgewonnenen Rohstoffen sowie des energetisch genutzten Anteils und Visualisierung der Einsparung von Primärressourcen
  • Effizientes Berechnungstool zur Bewertung von unterschiedlichen Behandlungsprozessen bei Produktempfängern
  • Graphische Visualisierung der finalen Output-Produkte und ihrer Wertigkeit durch farbliche Codierung

Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen zur Ressourcenpotential-Zertifizierung der SDK an:

Frank Fellens – Tel.: +352 488 216 312 – Email: frank.fellens@sdk.lu

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